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Schnee-Regen-Sturm

21. März 2007

Wenn man denkt, der Winter ist vorbei, dann kommt er doch noch mal. Fast waagerecht treibt der Nordwind die Schneeflocken vor sich her, bis sie an Hauswänden, Dächern, Zaun- und Laternenpfählen kleben bleiben, um dann in nassen Klumpen zu Boden zu rutschen. Jeder, der es wagt, vor die Tür zu gehen, sieht in kürzester Zeit wie ein halber Schneemann aus, da die Schneeflocken sich auf der dem Wind zugewandten Seite wie Brei an Jacke und Hosenbeine heften. Im Gesicht brennen die Schneetropfen wie Nadelstiche, was für einen anregenden Teint sorgt.

Hoffentlich erkälten sich wenigstens die Schnecken heute, aber ich fürchte, dass ihnen dieses Wetter noch am wenigsten ausmacht. Feuchtigkeit lieben sie, und um ihnen wirklich zuzusetzen, wäre scharfer Frost notwendig, den wir dieses Jahr leider nicht hatten.

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