Archive for the ‘Anlagen’ Category

h1

Kinderstube

13. Mai 2012

Bild

Nein, dieses Amseljunge hat sich nicht zufällig in einen Schuppen verirrt. Es ist auf seinem ersten Ausflug aus dem Nest und schaut sich aus sicherer Entfernung die große weite Welt an, die es in den nächsten Tagen  erkunden wird. Seit mit unseren neuen Nachbarn auch zwei Katzen zugezogen sind, ist das Leben für die Vögel schwieriger geworden, sodass sie immer dichter an uns heranrücken und den Unterstand neben der Garage als sicheren Nistplatz für sich entdeckt haben.

Dieses Junge dürfte inzwischen unabhängig sein, nachdem es mehrere Wochen noch intensiv vor allem vom Vater betreut wurde, während die Mutter schon wieder mit der Einrichtung eines neuen Nestes beschäftigt war. Und jetzt das Ungewöhnliche: Es ist nur einen Meter entfernt vom letzten, ganz dicht an der Tür zur Garage. Normalerweise wandern die Amseln einmal im Sommer durch den Garten, mit möglichst großem Abstand zum letzten Nest. Der Druck durch die Katzen scheint also enorm zu sein, vor allem da wir mehrmals täglich nur Zentimeter an ihr vorbeigehen, um Gartengeräte, Saat, Handschuhe oder auch Dünger aus der Garage zu holen bzw. wieder zurückzubringen.

Die Henne lässt sich nicht stören, schaut vielleicht ein bisschen skeptisch, aber das war’s auch schon. Gestern sind die Jungen geschlüpft — fünf Eier hatten wir gezählt. Das bedeutet wieder ordentlich Arbeit für die Eltern.

h1

Ein Hauch von Vorfrühling

7. Februar 2011

Nachdem das Orkantief am Wochende mein erst im letzten Sommer errichtetes Frühbeet zerlegt hat und die Welt fast zwei Tage hinter Regenschleiern verschwand, war es heute wesentlich freundlicher. Die milden Temperaturen locken sogar schon die ersten Winterlinge aus dem Boden, die Triebspitzen von Krokussen und Schneeglöckchen lugen hervor und auch die Christrosen stehen kurz vor der Blüte.

Zum Glück sind die einzelnen Platten des Frühbeetes ganz geblieben; einige Streben sind etwas verbogen, sodass der Wiederaufbau wohl möglich, wenn auch aufwendig sein wird. Allerdings muss es wohl noch fester im Rahmen, der aus Betonplatten besteht, verankert werden.

h1

Jahresrückblick

19. Dezember 2010

Der Winter hat uns seit einigen Wochen fest im Griff — für meine Rosen kam die Kälte definitiv zu früh, sodass ich noch schlimmere Frostschäden befürchte als in diesem Frühjahr. Das Gartenjahr ist nun aber definitiv zuende, sodass es Zeit für einen Gesamtrückblick ist.

Da ich in diesem Jahr kaum Artikel geschrieben habe, besteht jetzt die Gefahr, dass dies ein extrem langer Beitrag wird. Daher nur ein paar Stichworte:

  • Das Wetter: Ein langer, schneereicher Winter wird abgelöst von mildem Frühjahr mit Übergang zu extrem heißen Juli. Ab August dann wieder kühl, schöner Altweibersommer im Oktober; regnerisch-kalter November; winterlicher Dezember mit Schneetreiben.
  • Der Garten: insgesamt eher ein schwieriges Jahr; Rosen kommen nicht in Gang (Frostschäden, Rehe, Kaninchen); Apfelblüte verfroren; ab Juni Trockenheit, daher kaum Erdbeeren; Gemüse (Bohnen, Rosenkohl, Kohlrabi) wird fast völlig von Kaninchen zerstört; Tomaten tragen wegen der Hitze erst spät, sodass größter Teil von frühem Frost vernichtet wird; Kaninchen zerlegen nach Frosteinbruch den im Frühjahr neu gepflanzten japanischen Blütenhartriegel
  • Immerhin: Artischocken haben den strengen Winter überlebt; Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Salat, Zucchini und Feldsalat sowie etwas Kohlrabi und Lauch bringen einige Erträge; toll auch die Minzen in der Kräuterspirale (nie so guten Minztee getrunken); gute Ernte an Beerenobst (Johannisbeeren, Brombeeren, Sanddorn)
  • Anlagen: Bereich hinter der Garage gepflastert und Hang mit einem Hochbeet (Feldsteine) abgefangen; Treppe gebaut; daneben Gemüsebeet mit Frühbeet angelegt; Schuppen aufgestellt (noch nicht ganz fertig, da Ehemann lieber allein arbeiten wollte)
  • Noch zu erledigen: restlichen Aushub vom Bau der Regenwasserzisterne im Garten verteilen; neuen Platz für Leitern, Bretter, Zaundraht finden, der sonst hinter der Garage lagerte und nun mitten im Garten zwischengelagert wird; Dach des Schuppens zuende decken.

Aber insgesamt bin ich zuversichtlich, dass die Schmuddelecken sich im nächsten Jahr auf ein Minimum reduzieren werden.

h1

Regenwasser

5. Juli 2009

Wie schon mehrfach angekündigt, haben wir uns eine zweite Zisterne gegönnt. So wie es aussieht, müssen wir auch in Zukunft mit ausgedehnten Trockenperioden rechnen — nur zum Vergleich: Während im Rest der Republik in den letzten Tagen die Welt in extremen Regengüssen unterging, haben wir hier nicht einmal einen Millimeter Niederschlag gehabt. Ähnlich war es im Frühjahr: Von der Saat, die ich im April/Mai ausgebracht habe, ist kaum etwas aufgelaufen, weil es einfach zu wenig geregnet hatte. Da unser 4000-Liter-Tank im Vorgarten für eine andauernde Bewässerung nicht ausreicht, haben wir schon lange mit der Idee einer zweiten Zisterne geliebäugelt, sie wegen der Kosten aber immer wieder verworfen. Den Ausschlag gab nun, dass die Gemeinde seit diesem Jahr eine nicht zu knappe Regenwassergebühr erhebt. Die Aussicht, diese Abgabe durch einen Auffangbehälter mit anschließender Versickerung zu halbieren, war attraktiv genug, um das Projekt durchzuziehen, auch wenn es mindestens die nächsten zwanzig Jahre dauert, bis sich die Ausgaben amortisiert haben.

Nachdem also beim dritten Anlauf der Tank endlich abgeladen werden konnte, musste zunächst eine Abzweigung von den vorhandenen Regenwasserleitungen nach hinten gelegt werden. Der kürzeste Weg wäre gewesen, direkt an das Fallrohr an der linken Garagenseite anzuschließen, weil dort der zentrale Punkt ist, an dem das Wasser vom Garagendach, der Auffahrt und dem gepflasterten Weg zusammenlaufen. Hierzu hätten wir aber nicht nur die Pflasterung vor der Haustür, sondern auch die Treppe zur Garage aufreißen müssen. Da aber von dort aus noch eine Leitung nach vorn zur Zisterne bestand, konnten wir hier das Wasser abzweigen, um das Rohr dann quer über die Auffahrt bis hinter die Garage zu legen, wo der Tank hin sollte.

Auffahrt

Leitung Garage

Während Bernd mit einem Freund die Gräben für die Zuleitungen noch per Hand aushob (eigentlich sollte dies mit einem Kleinbagger gemacht werden, aber da die Anlieferung des Tanks so lange gedauert hatte, war zu diesem Zeitpunkt kein Termin mehr frei), wurde hinten großes Gerät eingesetzt. Ich hatte gerade noch Zeit zu fotografieren, wie der Bagger den Hang hinter der Garage abtrug, bevor ich fort musste. Als ich nach zwei Stunden wieder zurückkam, war der Tank im Erdreich verschwunden und nur der schwarze Schacht noch zu sehen. Schon gut, dass man so etwas nicht mehr per Hand machen muss.

BaggerTank fertig

Zum Schluss kam noch die Versickerungsanlage: Hierzu hatten wir uns Versickerungstunnel bestellt, die in einem zwölf Meter langen Graben auf ein Kiesbett gestellt, mit einem speziellen Vlies abgedeckt und dann mit Kies zugeschüttet wurden. Während wir den Graben wieder vom Tiefbauunternehmer ausheben ließen, wurde der Rest mit Muskelkraft erledigt (Auf ein Fitnessstudio kann man nach so einer Aktion getrost verzichten.).

Rigolen

Jetzt ist alles wieder zugeschüttet (allerdings habe ich es zuvor noch beim Bewässern des Gemüsebeetes geschafft, rücklings in den Graben zu fallen), und zunächst habe ich auf dem entstandenen Streifen Gründünger ausgesät. Das Ganze wird bestimmt noch ein wenig absacken, sodass wir noch Erde nachfüllen müssen, bevor wieder Gras gesät werden kann. Geregnet hat es sogar auch schon vor zehn Tagen, sodass der Tank etwa zur Hälfte gefüllt ist. Es muss „nur noch“ ein Anschluss zur Pumpe gelegt werden, damit wir an das Wasser auch herankommen.

h1

Der zweite Versuch

17. Mai 2009

Nach mehreren Telefonaten, in denen wir immer wieder betonten, dass es nicht um Schnelligkeit bei der Anlieferung, sondern um ein sicheres Abladen gehe, erfolgte der zweite Versuch, nur diesmal ohne telefonische Voranmeldung. Dass wir zuhause waren, wurde offenbar vorausgesetzt. Gleiches Fahrzeug, genauso wenige Abladevorrichtungen, gleicher Fahrer: „Nun, dann wollen wir mal abladen.“ Der Einwand meines Mannes, dass man es schon vor einer Woche in dieser Konstellation erfolglos versucht habe und dass er für solche halsbrecherischen Experimente nicht noch einmal zur Verfügung stehe, wurde überrascht zur Kenntnis genommen.
 (Inzwischen macht sich bei uns ein Gefühl breit, dass nicht nur die Banker zur Wirtschaftskrise beigetragen haben. Wenn man unsere Erfahrungen bundesweit hochrechnet, ….)

Einen Versuch haben sie noch.

h1

Anlaufschwierigkeiten

10. Mai 2009

Nachdem wir aus allen Wolken gefallen sind, als wir den Bescheid für die neue Regenwasserabgabe empfangen hatten, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, dies zu reduzieren. Eine zweite Zisterne sollte her im Verbund mit einer Versickerungsanlage. Zunächst wollten wir das gesamte Grundstück von der öffentlichen Entwässerung abkoppeln, aber das wäre nicht genehmigt worden. Schließlich wird das Geld benötigt, um die völlig überteuerte Kanalisation abzubezahlen, die im letzten Jahr in der Gemeinde verlegt wurde. Aber immerhin wurde genehmigt, dass wir das Regenwasser, das in der Auffahrt und an der Garage anfällt, auf dem Grundstück belassen können, wodurch wir ein gutes Drittel der Kosten einsparen werden.
Hinter die Garage soll eine 5000-Liter-Zisterne eingebaut werden und alles, was darüber an Regen anfällt, über Rigolen im hinteren Garten versickern.
Die Ware ist nun also bestellt und Freitag wurde als Liefertermin für die Zisterne vereinbart. Am Donnerstag rief jedoch die Spedition an, dass es erst Montag werden würde. Auch nicht weiter schlimm, dachten wir. Freitag Mittag kam allerdings noch ein Anruf, offenbar von einer anderen Spedition, dass man noch im Laufe des Nachmittags wie vereinbart liefern werde. Auf meinen Hinweis das doch gerade erst am Vortag dieser Termin abgesagt worden sei, kam die herablassende Antwort, das sei die Spedition Süd gewesen, die hätten natürlich keine Ahnung, was im Norden möglich sei. Ob jemand zuhause wäre, um die Lieferung entgegenzunehmen. „Ich bin da“, war meine Antwort.
Dass seine Frage anders gemeint war, stellte sich erst später heraus, als ein einsamer Fahrer mit seinem LKW bei uns mit dem über 200kg schweren Teil ankam und erschüttert war, dass keine Mannschaft bereit stand, beim Abladen zu helfen. Ein Kran war selbstverständlich nicht vorhanden, und er wollte die Zisterne zunächst allen Ernstes von der Ladefläche (ca ein Meter Höhe) herabrollen. Nachdem mein mir Anvertrauter meinte, er würde in diesem Fall die Annahme verweigern, versuchten sie es über eine Stunde zu zweit, die Zisterne auf die Hebebühne zu schieben, damit sie so vorsichtig heruntergefahren werden konnte. Dabei brach allerdings die Palette, und das Teil drohte abzurutschen, sodass wir entschieden, so könne es nicht weitergehen. Nach einem Telefonat mit dem Chef und einem glücklicherweise erfolgreichen Bemühen, die Zisterne wieder auf die Ladefläche zurückzuschieben, zog der Fahrer mit Ladung von dannen.
Jetzt ist es also wieder offen, wann wir mit den Arbeiten beginnen werden. Dann aber wird es hier eine ganze Weile ziemlich wild aussehen, weil die halbe Auffahrt aufgerissen werden muss, um die Rohre zu verlegen, und weil mindestens die Hälfte des Rasens hinten aufgebuddelt werden muss, um die Sickertunnel dort einzubringen.

h1

Kräuterspirale

14. Oktober 2008

Mit einer Kräuterspirale hatte ich schon seit einiger Zeit geliebäugelt, denn zum einen sieht so eine Anlage gut aus und zum anderen hatte mich die Idee schon immer begeistert, für alle Kräuter mit ihren unterschiedlichen Lebensbereichen ein einziges Beet anzulegen. Bisher sind meine Kräuter quer durch den ganzen Garten verteilt und erfüllen eher eine Rolle als Zierpflanzen, weil man immer den ganzen Garten ablaufen muss, um eine interessante Mischung z.B. für ein Salatdressing zusammenzubekommen. Das hat zwar auch seinen Reiz, ist aber nicht so praktisch, wenn nebenbei noch das Essen auf dem Herd köchelt.
Die erste Frage, die sich stellte, war: Wo soll die Spirale hin? Eigentlich sollte sie auf der Westseite des Hauses zuerst direkt vor dem Küchenfenster ihren Platz finden. Die halb verrottete Windmühle und den Steinhaufen, wie sie noch im Beitrag Schmuddelecken zu sehen sind, haben wir inzwischen entsorgt, und der Treppenabgang von der Terrasse ist jetzt auch endlich befestigt, sodass dies das Naheliegendste zu sein schien. Aber hier hätte der Platz nur für eine Mini-Anlage gereicht, die außerdem auch noch wie eine dazwischen gequetschte Notlösung gewirkt hätte. Darüber hinaus liegt dieser Bereich bis zum Mittag im Schatten, was für die meisten Kräuter eher ungünstig ist. Also kam nur noch der untere Teil des Gartens mit seiner riesigen Rasenfläche in Betracht, was direkt zur zweiten Frage führte: Wie groß sollte die Spirale werden?
Auf der Bauskizze, die mein mir Anvertrauter in weiser Voraussicht vor einiger Zeit aus einem Gartenmarkt mitgenommen hatte, hieß es, dass ein Durchmesser von drei Metern Minimum wäre. Da genug Platz da war, steckten wir den Bereich noch etwas großzügiger (ca. 3,50m) ab, sodass man östlich und westlich noch gut mit dem Rasenmäher daran vorbeikommt.
Nun standen wir Ende Juli also am Anfang der eigentlichen Arbeiten. Obwohl ein verwandter Garten- und Landschaftsbauer meinte, es reiche als Bodenvorbereitung aus, nur im äußeren Bereich die Rasensoden abzustechen,  haben wir dann doch die ganze Fläche umgegraben. Denn die ersten Grabungen zeigten, dass unter der Rasenfläche massenhaft Schachtelhalmwurzeln lagen, die nun, so weit es ging, mit ausgegraben werden mussten. Dies gestaltete sich sehr schwierig, weil der Boden wegen der langen Trockenzeit hart wie Beton war. Trotz gründlichen Wässerns war es eine Knochenarbeit, hier den Boden aufzubrechen. Zum Glück half mir dabei unser Großer, dem die Plackerei durch Aufbesserung des Taschengeldes versüßt wurde. Nebenbei fielen auch noch Regenwürmer zum Angeln ab, die er sich aber, wie ich an anderer Stelle schon erzählt habe, mit einer Amsel teilen musste.
Der Aushub wurde auf einer großen Plane auf dem Rasen zwischengelagert; die Grassoden nach Heraussammeln der Schachtelhalmwurzeln mit der grünen Seite nach unten in die Mulde gelegt. Anschließend habe ich alles mit Branntkalk abgestreut, einmal um den Verrottungsprozess der Grassoden zu beschleunigen und dann um etwa noch verbliebenen Schachtelhalmresten das Leben schwer zu machen.
Jetzt kam der schönste Teil: Steine sammeln. Von einem bekannten Bauunternehmer und einem Landwirt hatten wir die Erlaubnis, uns von deren Steinhaufen mit Feldsteinen zu versorgen. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wieviele Fuhren wir unternommen haben, aber mehr als fünf Mal haben wir bestimmt den Kofferraum vollgepackt.

Da die Grassoden als Untergrund zu weich waren, musste ich vor dem Anlegen der Mauer noch eine spiralförmige Rinne ausheben, die anschließend mit Bausand verfüllt wurde, damit die Steine einen besseren Halt hatten. Dann wurde der erste Ring gelegt. Parallel zur Anlage der Mauer wurde die Erdmischung eingefüllt, damit die Steine nicht wieder wegbrachen. Und diese Mischung ist der eigentliche Clou der Kräuterspirale, denn je tiefer gelegen der Abschnitt ist, desto reichhaltiger wird auch die Erde. Im Zentrum, das am höchsten liegt, wird der Mutterboden großzügig mit Sand vermischt, und bevor diese Mischung eingefüllt wird, kommt noch eine ordentliche Drainageschicht aus Kies und Schotter darunter. Je weiter man zum Ausgang der Spirale, und damit nach unten kommt, desto weniger Sand und mehr Kompost mischt man unter die Erde. Entsprechend der Erdmischung wird dann auch bepflanzt: Oben im trockensten und sonnigsten Bereich finden die mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian ihren Platz, weiter unten dann die eher feuchtigkeitsliebenden Minzen.
Der letzte Abschnitt war die Feuchtzone. Erst hatte ich vor, nur eine Sumpfzone anzulegen, aber irgendwie wurde dieser Bereich immer größer, sodass schließlich ein Mini-Teich entstand, den wir mit Teichfolie auslegten. An der breitesten Stelle beträgt der Durchmesser etwa einen Meter, die Wassertiefe in der Mitte des Teiches etwa 40cm. Für die Einfassung haben wir dann aber keine Feldsteine genommen, sondern größtenteils ist meine Sammlung an Strandsteinen hier eingearbeitet worden. Dadurch dass sie von Sand und Wellen glattgeschliffen worden sind, wirken sie viel intensiver als die trüben Feldsteine. Im nächsten Jahr soll dann noch eine Pumpe installiert werden, wobei dann ein Wasserstrahl durch einige durchlöcherte Flintsteine hindurchplätschern soll. Mal sehen.
Auf jeden Fall war ich überrascht, wie schnell sich Leben in so einem kleinen Teich ansiedelt. Das Wasser war kaum eingelaufen, da tummelten sich auch schon der erste Rückenschwimmer und einige Schwimmkäfer darin, und ein Grund, warum dieser Artikel erst so spät nach Abschluss der Arbeiten erscheint, besteht darin, dass ich abends mich lieber noch mit einem Gläschen Wein an den Teich gesetzt habe, als den Rechner einzuschalten. 🙂
Zunächst wollte ich wie empfohlen bis zum nächsten Frühjahr die Spirale noch nicht bepflanzen, damit die Erde Zeit zum Absacken hatte. Um einen zu großen Unkrautwuchs zu vermeiden, säte ich deshalb Phacelia und im unteren Teil den Rest meiner Saattüte Pak Choi aus, der sich hier inzwischen auch recht gut entwickelt hat. Den Vorsatz, erst im Frühjahr die Mehrjährigen zu pflanzen, habe ich aber nicht lange durchgehalten, denn es juckte mich dann doch immer wieder in den Fingern, wenn ich auf dem Markt oder im Pflanzenmarkt an interessanten Kräutern vorbeikam. Diese Neukäufe mussten natürlich sofort eingepflanzt werden…. Im Moment besteht die Spirale deshalb zu großen Teilen aus einem hellgrünen Phaceliateppich, in den große Löcher hineingerupft wurden, um Platz für die Neuankömmlinge zu schaffen.