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Die Schnecken lassen grüßen

20. März 2007

Fast jeden Tag, sofern Wetter und Zeit es zulassen, gehe ich einmal durch den Garten, um zu schauen, was alles Neues aus der Erde sprießt. Das ist gerade jetzt besonders spannend, den Blumenzwieben kann man buchstäblich beim Wachsen zuschauen. Allerdings haben sie zur Zeit massiv zu kämpfen. Praktisch alle Narzissen, die ich zwischen die Heckensträucher und an den Knick gepflanzt habe, sind an- oder abgefressen, und zwar nicht die Blätter, sondern schön säuberlich die Blütenköpfe. Dass Schnecken Feinschmecker sind, zeigt sich auch daran, dass sie oft nur ein kleines Loch in die Blütenhülle fressen, um die Blüte dann von innen auszuhöhlen. Einige der vorgezogenen Narzissen, die in einem Kübel auf der Terrasse stehen, sind sogar systematisch unten am Stil gefällt worden, damit man so bequemer an den Kopf herankommt. Ein ähnliches Schicksal hat der Neuaustrieb der Schwertlilien erlitten, der zur Zeit eher aus Löchern, denn aus Blattgrün besteht.Dies lässt nichts Gutes für die nächste Zeit hoffen. Bei den Pflanzen, die bei Schnecken ganz oben auf der Speisekarte stehen (Funkien, Rittersporn, Sonnenblumen, Dahlien, Astern) werde ich wohl dieses Jahr um den Einsatz von Schneckenkorn nicht herumkommen, wenn ich mehr als ein paar traurige Strünke sehen will.

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