h1

Endlich DSL?

14. Dezember 2008

Es ist soweit. Nachdem es unseren alten Bürgermeister — neben anderen Dingen — den Wahlsieg bei der letzten  Kommunalwahl gekostet hatte, dass er sich nicht genügend um den Anschluss der Gemeinde an eine Breitbandverbindung gekümmert hatte, sind wir nun endlich angeschlossen. In den letzten Wochen wurde so ziemlich jeder im Dorf angerufen, ob er an DSL interessiert sei.
Nachdem wir unser Interesse bekundet hatten, kamen nach und nach Schreiben der Telekom, die uns zu unserem neuen Vertrag beglückwünschten und auf noch folgende Schreiben und Warenlieferungen hinwiesen. Als Erstes kam der Router. Nach Studieren der Anschluss-Skizze fiel uns auf, dass noch ein Splitter fehlte. Was ist das? Nie davon gehört. Also bei den netten Mitarbeitern im Shop angerufen, die meinten, dass uns das eigentlich hätte zugesandt werden sollen, aber dass wir uns auch ein Exemplar direkt im Laden abholen könnten. Kaum hatten wir das getan, kam ein weiterer Splitter per Post.
Jetzt also ans Anschließen. Den Zeichnungen und beruhigenden Worten in den diversen Broschüren nach zu urteilen dürfte das eigentlich nicht so schwierig sein. Den Splitter in die Telefondose stecken, den Router anschließen und die automatische Konfiguration abwarten. Erst verlief auch alles nach Plan: Die Lämpchen leuchteten und blinkten zunächst schön bunt durcheinander, um sich nach einer gewissen Zeit zu beruhigen. Das sollte das Zeichen für den nächsten Schritt sein, den Anschluss an den Rechner. Hier muss ich aber etwas ziemlich falsch gemacht haben, denn mit einem Mal leuchtete kein Lämpchen mehr, sondern das Gerät gab nur noch ein schwaches Flackern und ein rhythmisches Klacken von sich. Tilt. Selbst ein Reset funktionierte nicht mehr.
Ein weiterer Anruf bei der Telekom rief ein leichtes Erstaunen hervor — normalerweise seien die Geräte idiotensicher (ein Befund, den auch ein später zu Hilfe gerufener Nachbar bestätigte). Die beschriebenen Symptome wiesen aber darauf hin, dass das Gerät komplett abgestürzt sei; man werde uns daher ein neues zuschicken. Jetzt warten wir also auf den Ersatz und hoffen, dass es beim zweiten Mal besser klappt.

Advertisements

One comment

  1. Ja, ja, die Telekom! Nachdem einen Monat gar nichts ging mit DSL, weil ein Router nichts nützte in Schönwalde, lieh mir mein Schwiegersohn einen Speedport. Dann fehlte bei der Lieferung noch ein Kabel, der Kundendienst kam, ging einmal um’s Haus herum, kam dann am anderen Tag wieder, brachte das Kabel, und siehe da, es ging! Nur wer bezahlte jetzt den Speedport? Kein Problem, wenn man den Richtigen oder die richtige bei der Telekom erwischt: Ein kostenloser speedport wurde geschickt, und 50,00 Euro auf die nächste Rechnung der Telekom gutgeschrieben…..



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s