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Lageplan

4. Oktober 2008

Ulrike hat es vor einiger Zeit vorgemacht, und ich dachte, es wäre eine gute Idee einmal nachzuziehen, damit man sich einen Eindruck vom gesamten Grundstück machen kann. Hier kommt also ein — nicht ganz maßstabsgetreuer — Lageplan, auf dem man die wichtigsten baulichen Anlagen erkennen kann. Ich habe zwar  versucht, die einzelnen Beet einzuzeichnen, dann aber aufgegeben, weil zum einen der Maßstab nicht stimmt (nach Westen hin ist mir das Grundstück zu kurz geraten) und weil zum anderen die Zeichnung dann viel zu verwirrend geworden wäre.

Zur Lage: Das Haus befindet sich in einem Neubaugebiet im Norden des Dorfes auf einer Anhöhe, wobei das Grundstück ziemlich genau von Ost nach West ausgerichtet ist. Diese exponierte Lage verschafft uns einerseits einen grandiosen Ausblick über die Feldmark, da sich hinter unserem Grundstück auf der Westseite die Ausgleichsfläche befindet, die nicht bebaut werden darf. Andererseits sind wir natürlich dem Wind extrem ausgesetzt (Stürme kommen in der Regel aus Südwest), sodass inzwischen einige Nacharbeiten an unserem Dach notwendig waren. Von Ost nach West fällt das Grundstück ab, so liegt die Garage tiefer als das Haus und der rückwärtige Garten besteht aus zwei Ebenen. Links von uns befindet sich ein großzügig angelegter Kinderspielplatz, und das Grundstück rechts von uns ist noch nicht bebaut, sodass wir zurzeit keine direkten Nachbarn haben.

Zum Garten: Der Vorgarten teilt sich in zwei Bereiche: zum einen die lange Auffahrt, die rechts von einer Hainbuchenhecke und einem Staudenbeet begrenzt ist. Hier wachsen vor allem meine Stockrosen, aber auch Rudbeckien, Astern und andere Stauden. Der eigentliche Vorgarten ist um die Zisterne herum angeordnet und besteht aus einer Mischung von Zier- und Nutzgarten. So wandern z.B. meine Erdbeerbeete immer um die Zisterne herum. Hinten im Garten wäre eine Erdbeerkultur sehr frustrierend, weil ich dort durch die Nähe zur Ausgleichsfläche und zur Au viel stärker mit Schnecken zu kämpfen habe. Rasen gibt es hier keinen, nur die Hauptwege sind grasbewachsen.
Auf der Südseite des Hauses ist nur wenig Platz, der von den Terrassenanlagen dominiert wird. Auch hier befindet sich nur eine kleine Rasenfläche, der ich im letzten Jahr auch noch ein schmales Beet zum Zaun hin abgetrotzt habe, damit dieser nicht so kahl in der Landschaft steht. Die ersten Jahre waren wir ohne Zaun ausgekommen, aber da es nicht jeder Spaziergänger schätzt, von einem stürmischen Hund begrüßt zu werden, musste dann doch eine Eingrenzung her.
Im Westen wird der obere Teil des Gartens vom tiefer liegenden durch ein großzügiges Hangbeet getrennt, sodass der untere Teil im Wesentlichen aus einer breiten Rasenfläche besteht, die dann im Westen an einer bunten Hecke ihren Abschluss findet. Auf diesem Bild ist der Blick nach Westen von der Terrasse aus gesehen festgehalten.

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3 Kommentare

  1. Ah ja, Corinna, so kann man sich alles bei euch schön vorstellen. Und was für eine tolle Aussicht ihr habt (letztes Foto)!
    Jetzt sehe ich auch, dass ihr im Winter wirklich nur wenig zu schüppen habt – falls es denn tatsächlich mal wieder schneit. Aber in jedem Fall ist bei Frost und Glatteis nur ein kleines Stückchen zu streuen … 😉

    Liebe Grüße
    Ulrike


  2. Ich habe mir immer vorgestellt, ich würde an einem langen Winterabend auch einmal einen Lageplan zeichnen…aber bis heute ist noch nichts passiert. Es ist keine leichte Aufgabe dies einigermassen richtig hinzukriegen, aber du scheinst es geschafft zu haben. Ich kann mir nun tatsächlich einigermassen vorstellen, wenn du von einem Beet bei der Garage, oder von der Zisterne (hat es auf der Zisterne das Beet) oder auch Terrasse sprichst/schreibst, wie es in etwa aussieht. Ihr habt tatsächlich eine ganz tolle Fernsicht… Sind das alles Bäume in der Garageneinfahrt??
    Liebe Grüsse,
    Barbara


  3. Ulrike, die letzten Jahre hatten wir tatsächlich praktisch keinen Schnee; und wenn es dann schneit, müssen wir hauptsächlich unsere Auffahrt freimachen. Am meisten Schnee sammelt sich natürlich direkt vor der Garage.

    Barbara, der Zisternenschacht befindet sich unter dem Terracotta-Kübel mit den Feldsteinen drum herum. Nur wenn wir die Zisterne reinigen müssen oder wie dieses Jahr der Schwimmer kaputt geht, müssen wir daran. Ansonsten haben wir eine leistungsstarke Pumpe in der Garage, über die das Wasser dann hochbefördert wird — solange etwas da ist.
    Die Kreise am Rand der Auffahrt sollen eine Hainbuchenhecke symbolisieren….



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