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Windschutzterrasse

5. Januar 2008

Nachdem ich sie schon letztes Frühjahr angekündigt hatte, habe ich schlicht und einfach vergessen zu berichten, wie es mit unserer Windschutzterrasse weitergegangen ist. Wie bei so vielen Anlagen stand am Anfang eine Idee, dieses Mal meines Liebsten.

windschutz2.jpgwindschutz1.jpg

Basis des Windschutzes sollte eine kleine Mauer sein (um auch die Klinkersteine aufzubrauchen, die beim Hausbau übrig geblieben waren), auf die dann eine Holzwand gesetzt werden sollte. Aber nur eine Wand, das ist doch langweilig. Da fiel uns ein, dass immer noch ein gusseiserner Fensterrahmen auf dem Boden herumlag und auf seinen Einsatz wartete. Der Rahmen wurde also neu gestrichen und die Fensterflächen wurden mit zurechtgeschnittenen Plexiglasscheiben versehen.

Als der Rahmen eingebaut war, fiel uns auf, dass irgendwie noch auf der rechten Seite etwas fehlte. Ein Fenster, so dicht an der Hauswand, das wirkte phantasielos rangeklatscht. Es musste also noch ein zweiter Rahmen her, den wir glücklicherweise einige Dörfer weiter bei einem Antiquitätenhändler erstanden. Auch dieser wurde aufbereitet und eingesetzt. Wie auf dem Bild zu erkennen, wurde erst die Holzwand errichtet (nach meinem Einspruch zweischalig, weil alles andere nur unfertig wirkte), um dann die Öffnungen für die Fenster herauszusägen. Beim Markieren durfte ich sogar helfen. 😉

windschutz3.jpgwindschutz4.jpg

Nun blieb noch die Sandfläche. Den Sandhaufen, der sich dort befunden hatte, hatte ich zuvor schon abgetragen und unter dem Kinderhaus platziert, aber wir waren uns über den Belag nicht ganz schlüssig. Auch hier kam uns wieder der Zufall zu Hilfe. Bekannte hatten für ihre Auffahrt altes Granitpflaster aus der naheliegenden Bundeswehrkaserne aufgekauft und noch massenweise Steine übrig. Das war genau das Richtige, und zum Glück fanden wir einen guten Steinsetzer, der es kunstvoll verlegte. Bei aller Heimwerkelei: bestimmte Arbeiten müssen einfach von Fachleuten ausgeführt werden, sonst ärgert man sich hinterher dumm und dämlich.

windschutz6.jpgwindschutz7.jpg

Alles Weitere kam dann nach und nach. Mein mir Anvertrauter richtete zwei auf dem Sperrmüll gefundene Gartenbänke her, ein Strandkorb wurde angeschafft und in diesem eher kühlen Sommer ausgiebig genutzt, für die Fläche zwischen den Fenstern tauschten wir einen Kinderpuppenwagen gegen eine gusseiserne Ofenplatte und befestigten eine Blumenampel daran. In diesem Jahr soll der dahinter wachsende Wein an der Wand emporranken und sie so mit frischem Grün einrahmen.

Wie man an den Bildern sehen kann, hat sich das Ganze vom Fundament bis zum Abschluss über ein gutes Vierteljahr hingezogen, aber es wäre auch nicht besser geworden, wenn wir alles vorher bis ins Detail geplant hätten. Die besten Ideen kommen doch erst beim Bauen.

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2 Kommentare

  1. Hallo Corinna, nun bin ich also am richtigen Ort gelandet. Danke, dass du mir den Weg gezeigt hast 🙂 !!
    Nun kann ich mit Spannung das Entstehen eines Gartens mitverfolgen. Finde ich toll!
    Liebe Grüsse,
    Barbara


  2. Hi Corinna,
    DAS wird aber schön! Ich „bestelle“ schon mal mehr Fotos (aus allen möglichen Perspektiven) davon. 😉
    Werde dich mal fix bei mir verlinken, damit ich nichts von der Entwicklung verpasse. Sowas finde ich absolut interessant!
    LG – Ulrike



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