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Rapunzel

18. November 2007

… auch Feldsalat genannt. Bildet kleine dunkelgrüne Blattrosetten, die mit ihrem nussigen Geschmack einen vorzüglichen Wintersalat abgeben. Am liebsten essen wir ihn mit einer süßen Joghurtsauce: eine halbe Zitrone, einen Esslöffel Zucker und einen Becher Naturjoghurt. Das mögen sogar die Kinder, die sonst keinen Salat essen.
Man kann Feldsalat in Reihen ausäen; das erleichtert die Ernte ungemein. Denn wenn man ihn sich einfach seinen Platz suchen lässt wie ich, gerät das Einsammeln zum Suchspiel im ganzen Garten. Da die Pflanze nahrhaften Boden liebt, gedeiht sie bei mir am besten unter den Rosen oder im Erdbeerbeet, wo ich besonders viel Kompost eingearbeitet habe.
Was Feldsalat gar nicht mag, ist Schatten oder Trockenheit. Bei beidem fängt er sich schnell Mehltau ein und wird dadurch ungenießbar. Außerdem sollte man ihm regelmäßig Luft verschaffen. Ist zu viel Beikraut in der Nähe, bleiben die Pflänzchen zu klein, sodass sich eine Ernte nicht lohnt.
Solange kein Dauerfrost herrscht, wächst der Feldsalat den ganzen Winter über, sodass man in dieser Jahreszeit wenigstens ein Gemüse im Garten hat, das nicht mit Dünger oder Pestiziden hochgepuscht ist wie die Ware im Supermarkt. Außerdem sorgt die Pflanze als Bodendecker im Staudenbeet auch in der dunklen Jahreszeit für grüne Highlights und im Frühling gibt sie mit ihren weißen Blütenwölcken einen zierlichen Hintergrund für Tulpen und andere knallige Frühblüher ab.

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