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Moorbeetpflanzen

8. April 2007

Heide, Heidel- und Preiselbeeren, aber allen voran die Rhododendren und Azaleen lieben es sauer. Lässt der Säuregehalt nach, verfärben sich vor allem bei den Rhododendren die Blätter gelb, fallen ab, sodass die Büsche unansehnlich verkahlen. Abhilfe schaffen hier spezielle Dünger und auch teure Spezialpräparate, die auf Gartenausstellungen beworben werden.

Da ich, was Mineraldünger angeht, keine glückliche Hand habe — mehrere Pflanzen sind mir schon durch Überdüngung eingegangen — und zu geizig bin, die teuren Spezialpräparate zu erwerben, greife ich zu einem Hausmittel. Meine Moorbeetpflanzen, und auch die Hortensien, erhalten von mir regelmäßig Kaffeesatz und Teeblätter, was durchaus zu vergleichbaren Resulten führt und zudem den Boden locker hält. Insbesondere an Feiertagen wie heute fällt eine erhebliche Menge an, die ich dann nach dem Abkühlen leicht im Wurzelbereich der Pflanzen einharke. (Ich habe gehört, dass man mit Kaffee in Bezug auf die Menge vorsichtig sein muss; da wir aber hauptsächlich Tee trinken, ist es noch nicht zu Ausfallerscheinungen an den Pflanzen durch Kaffee-Überdüngung gekommen.)

Dass einige meiner Rhododendren trotzdem keine gute Figur machen, liegt am Standort. Der Wind, der hier übergenug weht (und zur Zeit auch an unseren Nerven zehrt), setzt ihnen extrem zu, nicht nur weil er die Blätter zerfetzt, sondern auch den Boden austrocknet. Rhododendren mögen es nun einmal geschützt und feucht.

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