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Rehe

4. April 2007

Es wird Zeit, den Weidezaun aufzustellen. Heute Nacht hatten wir Besuch von einem dieser großäugigen Feinschmecker. Dass es nur eines war, ist am verhältnismäßig geringen Schaden zu erkennen: einige abgefressene Narzissen sowie die Triebspitzen der Eberesche. Letztere gehört abgesehen von Blütenknospen und der Felsenbirne zu den Lieblingsspeisen dieser Tiere. Da sie schon so oft heruntergefressen wurde, ist eine interessante Krüppelform (Trauer-Eberesche) entstanden.

Obwohl kaum Fußspuren zu erkennen waren — wegen der Trockenheit –, bin ich mir sicher, dass es sich um Rotwild handelte. Damwild tritt meist in größeren Rudeln auf, und der Garten sieht anschließend wie ein umgepflügter Kartoffelacker aus.  Rotwild hingegen nascht mal hier, mal da, und wenn es nicht zu oft wiederkommt, hält sich der Schaden in Grenzen, sieht man einmal von den geköpften Tulpen und Narzissen sowie den abgefressenen Kirsch- und Apfelblüten ab. (Rehe haben offenbar einen sehr robusten Magen, denn auch der Genuss von Goldregen, Akelei und Rittersporn scheint ihnen nichts auszumachen.) Im Juni stehen dann vor allem die Rosen auf der Speisekarte ….

Morgen muss also unbedingt der Weidezaun im Vorgarten aufgestellt werden — das war bis jetzt die einzig wirkungsvolle Maßnahme.

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