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Maulwurf

4. April 2007

Seit etwa zwei Jahren haben wir einen — wahrscheinlich mehrere — Maulwürfe im Garten. Sie haben mit dem Anlegen ihrer Wohnungen immerhin so lange gewartet, bis wir den durch die Erschließungsarbeiten verdichteten Boden durch mehrfaches Umgraben genügend gelockert hatten. Aus Bequemlichkeitsgründen meiden sie (glücklicherweise) den Rasen, dessen Untergrund offenbar noch so hart ist, dass Grabungen zu anstrengend sind. Am liebsten halten sich die Tierchen an den Hecken und im Gebüschstreifen auf, besonders dort, wo wir dick Rindenmulch zur Unterdrückung des Unkrautes gestreut haben. Manchmal kann man den ein oder anderen dort beim Buddeln beobachten.

Eigentlich sehe ich Maulwürfe ganz gerne. Problematisch wird es aber unter der mit Rasengittersteinen belegten Auffahrt, die inzwischen abzusacken droht, weil es sich im Kiesbett so gut graben lässt. Lästig wird es auch, wenn meine gestalterischen Bemühungen buchstäblich untergraben werden. So geschehen mit einem zerbrochenen Tontopf, den ich zur Hälfte in das Beet eingelassen und mit Hauswurz und anderen Sukkulenten bepflanzt hatte. Dummerweise muss ich einen Maulwurfsgang erwischt haben, denn am nächsten Morgen befand sich genau vor dem Topf ein riesiger Hügel, um den herum die gesamte Pflanzung vom Vortag verstreut war. Dieses Ereignis hat sich mehrfach wiederholt, sodass ich jetzt aufgegeben habe. Die Pflanzen habe ich an den unteren Rand des Hügels gesetzt, in der Hoffnung, dass sie ihn nach und nach erobern werden.

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