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Endlich Frühling

5. März 2007

Gestern war der erste richtig schöne Frühlingstag. Sonne satt, sodass am Abend die Gesichtshaut ob der ungewohnten Strahlung über den Wangenknochen spannte. Leider habe ich keine Fotos gemacht, denn die hellblauen und die gelben Krokusse hatten am Nachmittag ihre Kelche so weit geöffnet, dass sie wie auf dem Boden liegende Sterne aussahen. Sogar die ersten Bienen nutzten die Gelegenheit. Was will man mehr?

Einziger Wermutstropfen war der vom Regen gesättigte Boden, sodass Arbeiten im Garten kaum möglich waren. Das Umpflanzen einiger Büsche geriet zur Herkulesarbeit, weil der gesättigte Lehmboden doppelt schwer am Spaten hing. Dafür werden sie mit Sicherheit gut anwachsen, denn es drohen jetzt weder stramme Fröste noch lang andauernde Trockenheit, die mich im letzten Früjahr die ein oder andere Pflanze gekostet haben.

Sobald die Tulpen ihre Köpfe zeigen, ist es Zeit, den Elektrozaun herauszuholen, um die Rehe abzuhalten. (Es ist schon erstaunlich, wie harmlos einem die berüchtigten Nacktschnecken erscheinen, wenn ein Rudel Rehe samt Nachhut mehrmals durch den Garten marschiert ist.) Das Interessante an „unseren“ Rehen ist, dass sie nicht etwa hinten vom Feld anrücken, sondern vorn über die Auffahrt einwandern, um dann sich genüsslich die leckersten Blüten einzuverleiben.

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