Im letzten Jahr, kurz bevor unsere neue Terrasse vor der Vollendung stand, schlug mein mir Anvertrauter vor, doch einen Strandkorb dafür anzuschaffen. Meine erste Reaktion: “Meinst du wirklich? — Den nutzen wir doch gar nicht. Der steht doch nur rum und nimmt Platz auf der Terrasse weg.” Meine zweite Reaktion: “Aber wenn du ihn so sehr wünschst, dann lass uns mal schauen.” Der meinerseits als sehr großzügig empfundene Hintergedanke war: “Du kannst ihn ja nicht immer nur die schweren Arbeiten machen lassen und dann gegenan reden.”
Seit letztem Sommer steht nun also dieser Strandkorb dort und wurde hauptsächlich als Kuschelecke von unserer Jüngsten genutzt. Immerhin.
Und nun war heute nach einem trüben Tagesbeginn mittags der Himmel aufgeklart, sodass mich beim Nachhausekommen strahlendster Sonnenschein empfing. Die Gartenmöbel sind natürlich noch eingemottet, aber da war ja noch der Strandkorb, von dem man nur die Hülle abstreifen musste. Ich brauche jetzt wohl nicht explizit zu erwähnen, wer den größten Teil des Nachmittags im Strandkorb verbrachte und sich beinahe einen Sonnenbrand holte.
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